Viele haben sich gefragt, was aus Flip und Flop, unseren beiden Axolotls, geworden ist.
Axolotl sind sehr pflegeintensiv: In der Wachstumsphase müssen die Jungtiere alle 2 Tage gefüttert werden. Unsere beiden konnten die Nahrung (Trockenfutter und Regenwürmer) z.B. nur aufnehmen, wenn sie ihnen genau vors Maul gehalten und rechtzeitig losgelassen wurde; daher dauerten die Fütterung insgesamt ca. 45 Minuten. Eine Betreuung in der Schule und während der Ferienzeit war uns daher nicht möglich. Auch das ihrer Größe angemessene Aquarium (400 l = 400 kg) kann nicht einfach so transportiert werden. Es ist aber sehr stressig für die Axolotl, sie in ein kleineres Aquarium umzusetzen. Sie müssen eingefangen/gekeschert und in zu kleinen Aquarien durch die Gegend gefahren werden. In dieser Zeit fürchten sie immer um ihr Leben, denn sie wissen ja nicht, dass wir ihnen nur etwas Gutes tun wollen.
Wir können uns in den Ferien also nicht gut um sie kümmern und konnten sie daher leider nicht behalten. Die beiden sind jetzt in besseren und professionelleren Händen – zurück bei ihrem Züchter, der eine artgerechte Haltung gewährleisten kann.
Eure Annelie K. und Sophie M. (AG Biowissenschaften)
