Versorgung unterschiedlicher Tiere

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von 16 Schülerinnen und Schülern, aus den Klassenstufen 5-10, und zwei Lehrkräften, die sich jeden Montag, Mittwoch und Freitag in der zweiten großen Pause und mittwochs in der 7. Stunde treffen. In den Pausen versorgen wir hauptsächlich unsere Tiere, Achatschnecken, Stabheuschrecken und unsere Fische, da in den Pausen meistens wenig Zeit für andere Dinge ist. Mittwochs in der 7. Stunde organisieren wir Dinge, die als nächstes anstehen, wie beispielsweise das Wassercamp oder den Tag der offenen Tür, beenden die Versorgung der Tiere (alles, was wir in den Pausen nicht schaffen), beschäftigen uns mit biologischen Themen, gehen Projekte an wie beispielsweise die Bepflanzung des Insektenhotels an unserer Schule, welches während der Projekttage gebaut wurde, oder erledigen andere Aufgaben, die in den Räumlichkeiten der Biologie noch anfallen. Größtenteils arbeiten wir in kleinen Gruppen, die unterschiedliche Sachen bearbeiten, da das Interesse bei den verschiedenen Aufgaben und Themen logischerweise unterschiedlich ist.

 

Echt cool ist es, wenn wir gemeinsam mit der AG etwas machen, das nicht zwangsläufig etwas mit Schule oder Biologie zu tun haben muss. Vor etwa zwei Jahren waren wir beispielsweise mit allem gesparten Geld mit der AG essen und haben dann anschließend in der Schule übernachtet und in den Räumen der Chemie und anschließend in der Biologie Filme geschaut. Das hat echt Spaß gemacht und wird hoffentlich nochmal wiederholt, wenn es nach Corona wieder möglich ist.

 

Die Versorgung der Tiere in der Schulzeit und den Ferien

 

Wir treffen uns ja an insgesamt vier Terminen die Woche um uns um die Tiere zu kümmern. In den Pausen montags, mittwochs und freitags tauschen wir je nach Bedarf den Boden bei den Stabheuschrecken aus, stellen neues Futter rein und besprühen den Käfig mit Wasser, damit sie etwas zu trinken haben. Bei den Schnecken ist das Ganze dann etwas umfangreicher, dort müssen wir neues Futter hineinlegen, das Wasser nachfüllen, mindestens einmal die Woche die Schnecken waschen, und je nach Bedarf die Scheiben des Terrariums saubermachen. Dazu kommt, dass der Boden bzw. das Substrat regelmäßig ausgetauscht werden muss oder wenn es zu trocken ist auch manchmal nachgefeuchtet werden muss. Leider passiert es manchmal, dass wir bei den Schnecken einen Milbenbefall haben. Im Falle eines Milbenbefalls muss das Substrat komplett ausgetauscht und alle Schnecken müssen gründlich gewaschen werden, das passiert aber glücklicherweise nicht so oft.

 

Bei den Fischen wird in den Pausen lediglich gefüttert, da alles andere mehr als 30 Minuten braucht.

 

Am Mittwoch in der 7. Stunde wird dann bei den Fischen gemulmt, sprich der Boden wird mit Unterdruck saubergemacht, sodass der Kot der Fische und andere biologischen Abfälle aus dem Wasser bzw. dem Boden geholt werden können. Mulmen tun wir einmal die Woche, in den Ferien ist das dann leider nicht möglich, aber dafür wird das nach den Ferien umso gründlicher gemacht. Normalerweise mussten wir in den Pausen auch immer die Pumpen der zwei Aquarien reinigen, glücklicherweise haben wir jetzt eine größere und für die Fische bessere Pumpe, die wir nur einmal alle paar Monate reinigen müssen.

 

Vor den Ferien ist es manchmal etwas stressig, da die Tiere bei Freiwilligen aus der AG untergebracht werden, denn sie müssen ja alle zwei bis drei Tage versorgt werden. Das heißt dann kleine Terrarien für die Schnecken vorbereiten und wenn möglich noch Futter (Brombeerblätter) für die Stabheuschrecken sammeln. Glücklicherweise füttern die Hausmeister oder die Reinigungskräfte in den Ferien regelmäßig die Fische, sodass dafür keine Notlösung gefunden werden muss, da die Fische schlecht zu transportieren sind.

Hier verbirgt sich übrigens eine Stabschrecke. Erkennst du sie?

 

K. Hornhardt