Vive la différence! Ein Austausch nach Frankreich

Dank Erasmus+ hatte ich die Möglichkeit, vier Wochen bei einer sehr netten Gastfamilie in Le Mans zu verbringen. Von Anfang an wurde ich herzlich aufgenommen und in den Familienalltag integriert. Während meines Aufenthalts sind mir einige Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland besonders aufgefallen.

  1. Croissants zum Frühstück: In meiner Gastfamilie gab es fast jeden Morgen Croissants und eine bol Kakao zum Frühstück. Das Frühstück war dadurch einfacher als in Deutschland, aber trotzdem sehr lecker und typisch französisch.
  2. Schule bis 17 Uhr: Der Schultag in Frankreich ist tatsächlich deutlich länger als bei uns. Der Unterricht beginnt um 8 Uhr und endet meist erst um 17 Uhr. Nur mittwochs ist bereits um 13 Uhr Schluss. Dafür gibt es jeden Tag eine lange Mittagspause von mindestens einer Stunde, manchmal sogar bis zu zweieinhalb Stunden.
  3. Handy in der Schule? Kein Problem: An meiner Austauschschule, dem Lycée Montesquieu, durften die Schülerinnen und Schüler ihre Handys in den Pausen ganz selbstverständlich nutzen. Ob zum Spielen, Chatten oder für Instagram – das war kein Problem. Besonders überrascht hat mich, dass die Schule sogar ein eigenes WLAN für die Schülerinnen und Schüler hatte!
  4. Apéritif am Freitag: Ein schönes Ritual in meiner Gastfamilie war der gemeinsame Apéritif am Freitagnachmittag. Dann kamen alle Familienmitglieder zusammen, um das Wochenende einzuläuten. Die Erwachsenen tranken einen Apéritif, die Kinder bekamen eine Limonade. Diese gemeinsame Zeit fand ich besonders schön.

Mein Fazit:

Ich kann jedem empfehlen, an einem Austausch teilzunehmen. Es ist eine großartige Gelegenheit, die eigenen Französischkenntnisse zu verbessern und das Leben in einem anderen Land kennenzulernen. Mit etwas Glück hat man dabei eine tolle Gastfamilie, mit der man viel erleben kann.

Meine Gastfamilie hat mit mir zahlreiche Ausflüge unternommen. Gemeinsam haben wir die berühmten Schlösser an der Loire besichtigt. Während der Osterferien waren wir sogar fünf Tage in Saint-Malo am Ärmelkanal. Diese Zeit war für mich ein unvergessliches Erlebnis, an das ich noch lange zurückdenken werde.

Euer Tjark K. (Klasse 9a)

 


Neuchâtel - Großartige Reise in die Schweiz

Ich, Linn, war für 2 Monate in der französischsprachigen Schweiz in Neuchâtel. Ich habe mich der Herausforderung der Sprache gestellt und eine super tolle Zeit gehabt. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und eine neue Kultur kennengelernt. Auch wenn ich am Anfang bei der Idee, einen Austausch zu machen, skeptisch war, bin ich nach dieser Zeit mehr als glücklich darüber, diese großartige Reise gemacht zu haben und würde es jedem empfehlen.

Eure Linn H. (Klasse 10b)


Kontakt:

Ludwig-Meyn-Gymnasium

Seminarstraße 10

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