Die Wand zur Welt

Ist man bisher den langen Flur bei den Chemieräumen runtergegangen, blickte man auf eine Wand, auf welcher das Gemälde „großer Karneval“ zu sehen war.

Diese Wand durften wir - Jelena Moench, Lea Drochner, Simon Halberstadt und Lilly Muhl, alle aus einem der beiden Kunstprofile des Abiturjahrgangs, als letztes Halbjahresprojekt unserer Schullaufbahn neu gestalten.

Die Idee fand sich erstaunlich schnell und wir einigten uns darauf, den ohnehin schon langen Flur optisch weiterlaufen zu lassen. Außerdem wollten wir malerisch einen Durchbruch gestalten, welcher von dem Flur in der Schulwelt in eine andere Welt blicken lässt. Diese optische Täuschung erhielten wir durch einen Fluchtpunkt, welchen wir auf Augenhöhe anbrachten. Die äußeren Wände, sowie die Fliesen auf dem Boden gestalteten wir in Fluchtpunktperspektive um die Täuschung möglichst real wirken zu lassen. Für die Genauigkeit des Wanddurchbruchs erhielten Fliesen, Wände sowie die übrigen Backsteine Risse und Löcher.

 

Nach dem der äußere Teil der Illusion fertig war, begannen wir mit dem, was hinter der Wand liegen soll. Von einem Märchenwunderland zu Wäldern, entschieden wir uns für einen Weg, welcher uns in die Natur führen soll. Felsen, Himmel, Büsche, Bäume, Wiesen, bunte Blumen und ein Wasserfall sorgen für die nötige Harmonie und bringen neue Frische in den Flur.

Wir hoffen, dass unser Gemälde allgemein gut ankommt und die Schule nun wieder etwas neues zum Entdecken hat. Ganz fertig sind wir zwar noch nicht, aber das dauert auch nicht mehr lang.

 

Jelena M., Lea D., Simon H.,  Lilly M., Q.2i , Q.2j