Von „Fallen“ und „Killern“

Am 24.02.2017 stellten Leonie Breutigam und Mattes Anger aus der Klasse 6b ihre Projekte und Ergebnisse beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in der Nordakademie Elmshorn vor.

Mit Ihren Ideen und ihrem Fachwissen überzeugten beide die Jury.

Leonie konstruierte ein Fahrzeug, welches mit Hilfe einer Mausefalle angetrieben wird. Nach anfänglichen Problemen bei der Konstruktion des Antriebs hat es bei ihr „klick“ gemacht.

Das Fahrzeug, welches ausschließlich aus Materialien gebaut ist, die sich in jedem Haushalt finden lassen, legt eine Strecke von bis zu sieben Metern zurück.

Leonie überzeugte mit ihrem fertigen „Mausefallenauto“, ihren Ausführungen und ihrem „Forschergeist“ die Fachjury für das Fachgebiet Physik und belegte den 3. Platz in dieser Kategorie. Herzlichen Glückwunsch. 

 

Der Tintenkiller ist jedem am LMG bekannt. Mattes hat seine Funktionsweise untersucht und herausgefunden, dass die Lösch-Flüssigkeit die Tinte nicht entfernt, sondern die chemische Struktur des Farbstoffmoleküls verändert, so dass das Geschriebene nur noch unter UV-Licht sichtbar ist. Daraufhin stelle Mattes sich seine eigene biologische „Tintenkiller-Flüssigkeit“ her. Hierzu verwendete er das Haus (leer!!!) einer Napfschnecke. Außerdem überlegte er sich erfolgreich, wie er die Blaufärbung wieder sichtbar machen konnte.

Die hergestellten Flüssigkeiten eignen sich auch prima für das Erstellen von geheimen Botschaften.

Seine Experimente, Ergebnisse und Präsentation überzeugten die Fachjury des Fachgebietes Chemie. Für Mattes gilt das Motto „nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb“. Er wurde im Fachgebiet Chemie Regionalsieger und wird am 29. und 30. März am Landeswettbewerb in Kiel teilnehmen. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

 

Es gibt noch viele spannende Alltagsphänomene, die zu untersuchen sind.

Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei dem Verein der Freunde für die finanzielle Unterstützung der Jugend forscht-AG.

 

K. Czieslik