Legio Pax

Am 3. Februar haben wir viele Dinge über den Alltag der Römer von einem anderen Standpunkt erfahren: Wir wurden von zwei Männern der Legio Rapax auf eine schöne Reise nach Rom mitgenommen. Wir haben viele interessante Fakten erhalten, durften auch selbst viel ausprobieren und uns unsere Lösungen selber erarbeiten.

 

Zu den Themen gehörten die Romanisierung, die Ausbreitung und Macht des Imperium Romanum, das Militär, der Alltag, Kämpfe, Lebensart und Ordnung. Zu Beginn sprachen wir über die Romanisierung: Wie haben die Römer sich verbreitet? Wie wurden die Römer zu einer solchen Weltmacht? Nun, darüber rätselten schon Viele. Es gab viele Vorgehensweisen: Die Römer führten Krieg auf Krieg, Schlacht auf Schlacht, mit einem unnachgiebigem Druck. Sie lockten aber auch die nichtrömischen Ausländer, die ,,Barbaren´´, mit Macht und Sicherheit und sicherten sich so viele Dörfer und Provinzen, die sie danach zu ihren eigenen zählen konnten. Mit Hilfe eines Experimentes und durch zahlreiche Bilder wurde uns ein bleibender Eindruck vermittelt.

Ebenso praktisch ging es dann auch im militärischen Bereich weiter. Neben Informationen zu Kampftaktiken und Ordnung in der Legion wurden die Zuschauer wieder mit einbezogen: So haben wir sogar einen Aufnahmetest durchgeführt, ob man für die Armee geeignet war und besprachen auch die strenge Ordnung bei der römischen Armee. Besonders anschaulich waren die Kampftaktiken, die psychologische Kriegsführung, die Fernkampftaktiken mit Katapult und Speeren und vieles mehr. Alles wurde uns natürlich wieder praktisch vorgeführt, insbesondere mit Bildern. Mithilfe von zahlreichen nachgebauten Alltagsgegenständen bekamen wir einen Einblick, was bei den Römern schon alles möglich war.

 

Uns wurde sogar gezeigt, wie man bei (Pfeil-)Verletzungen versorgt wurde, nämlich mit Naturheilmitteln zum Betäuben.

 

Auch wurde uns an diesem Tag erklärt, welche Bedeutungen die Elemente an der Rüstung hatten. Dies durften wir auch an den beiden Herren selbst bestaunen.

 

Aber nicht nur der militärische Bereich wurde ausführlich besprochen, sondern auch die Wirtschaft und der Alltag. So erfuhren wir zum Beispiel, dass das Wasser über kilometerlange Wasserstraßen in die Stadt geführt wurde, und dass alle römischen Straßen  zusammengenommen etwa 120.000 km lang waren. Zu diesem Thema haben wir sehr viel weiter ausgeholt, als wir hier schreiben können - fragt eure Lehrer, ob sie so etwas auch mit euch machen, dann könnt ihr alles selbst erfahren!

 

Näheres zu Lebensweise und Ordnung bei den Römern möchten wir hier nicht verraten, um möglicherweise für den nächsten Besuch nicht die Spannung zu nehmen. Findet einfach selber heraus, dass so ein Tag wirklich, wirklich cool ist. Das Ganze hat ca. 5 ½ Stunden gedauert, ohne dass es irgendwie langweilig wurde. Dies spricht nur für sich. Wir hoffen, wir konnten euch dazu anregen, sich mit dem Gedanken anzufreunden, einen solchen Lateintag selbst einmal erleben zu dürfen!

 

 

Kolja S., Louis S., Kl. 6a