Shoppen in der großen Pause

Die Meldungen über zahlreiche Opfer in der Textilbranche erreichen uns immer wieder über die Nachrichten. Unter unwürdigen Verhältnissen arbeiten die Menschen in den Textilfabriken, die Entlohnung ist oft katastrophal. Die gesundheitlichen und ökologischen Folgen u. a. durch das Färben der Kleidung sind bisher kaum abzusehen. Und dann kommen die Hosen, Shirts und Pullover zu uns, werden gekauft, in vielen Fällen aber nur selten getragen und schließlich entsorgt.

 

Ab Mai 2016 wird es am LMG aber eine Alternative geben: GOLD, der Fashion Store am LMG. „Ab sofort ist die Modepolizei arbeitslos“, sagt Lehrer Alexander Gras. Das Gute: Es ist Secound Hand-Ware, von SchülerInnen für SchülerInnen.

 

Jeder, der noch Klamotten zuhause hat, die er nicht mehr trägt, die aber trotzdem schick sind, kann sich an den Umwelt-AK (Herrn Gras, Frau Schmidt oder Herrn Zankel) wenden und sie dort abgeben. Die Schüler des Arbeitskreises wählen dann aus, was ins Sortiment von GOLD kommt.

 

Auch neue Mitarbeiter im Fashion Store GOLD sind herzlich willkommen. Jeden Dienstag findet das Treffen in der 7. Std. im oberen PC-Raum statt. Da wird zurzeit unter Hochdruck gearbeitet: Einrichtung, Auswahl der Kleidung, Werbekampagne usw. Alexander Gras kündigt schon an: „Obacht: Hippe Kleidung bald im Handel.“

 

S. Zankel