Mit Witz und Esprit

In diesem Jahr feierte das Ausstellungsprojekt „frühwerk“ am 6. Juni ein kleines Jubiläum. Zum fünften Mal organisierte die Stiftung Landdrostei mit den Künstlern „mioq“ (dahinter verbergen sich Marion-Inge Otto-Quoos und Martin Musiol) das Projekt, das sich an künstlerisch ambitionierte OberstufenschülerInnen richtet. Durch eine Jury ausgewählt wurden dieses Jahr auch die Werke zweier SchülerInnen des Ludwig-Meyn-Gymnasiums. Julian Petersen und Carina Klena (beide Q2) konnten mit jeweils zwei Arbeiten überzeugen. Diese wurden zusammen mit anderen Arbeiten ausgestellt, die von Fotografie über Acrylmalerei, Aquarell, Fotoübermalung, Plastiken bis hin zur Videoinstallation reichten. Die Vernissage wurde in den Gartensälen der Pinneberger Drostei eröffnet. Bei der Eröffnung lobte die Vorsitzende des Berufsverbandes Bildender Künstler Schleswig-Holstein (BBK-SH) die Vielfalt und Frische der Arbeiten. „Vielfach lässt der Einsatz der verschiedenen Techniken und die Materialzusammenführung in den Arbeiten eine Ungezwungenheit erkennen, die von Witz und Esprit geprägt ist“,  so begann Jens Martin, ein Kunsthistoriker aus Kiel, seine Rede. Er ging weiter auf die einzelnen Künstler ein und fand passende Worte für jedes Kunstwerk.

 

Julian Petersen stellte das Gemeinschaftswerk „Der stürmische Wind“, entstanden im Unterricht bei Frau Langhoff, zusammen mit Phillip Lüth aus. Aufgabe war es, eine besondere Beziehung zwischen Mensch und Natur zu zeigen. Julian und Phillip fertigten eine Plastik aus Gips, welche einen Heißluftballon, der durch einen starken Wind fliegt, darstellt.

 

Carina Klena stellte unter anderem ihre Fotografien zum Thema „Vergänglichkeit“ aus, die dem Unterricht bei Frau Lindenberg entstammten und griff thematisch den Kampf zwischen Mensch und Natur auf. Zentral im Mittelpunkt steht dabei eine Barbiepuppe, welche im Laufe der Zeit von einer rankenden Pflanze umhüllt wird.

 

Eine Ausstellung mit ähnlichen Arbeiten zum Thema „Stürmische Zeiten“ wurde anschließend in der Kellergalerie unserer Schule gezeigt.

 

Carina K. (Q2.j)